Vertonte Pressemitteilung
Podcast: Jedes zweite Kind in Deutschland bessert sein Taschengeld auf
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Info: Im Schnitt bekommen Kinder zwischen 9 und 14 Jahren 20,40 Euro Taschengeld im Monat. Mit zunehmendem Alter steigen die Beträge. Gleichzeitig jobben 45 % der Mädchen und 55 % der Jungen, um noch etwas mehr Geld zu bekommen. Der Anteil ist allerdings in den letzten Jahren gesunken.

Original Pressemitteilung:

  • LBS-Kinderbarometer: 9- bis 14-Jährige bekommen im Schnitt 20,40 Euro Taschengeld im Monat
  • 55 Prozent der Jungen und 45 Prozent der Mädchen haben einen Nebenjob/Tendenz abnehmend
Berlin, 23. Juli 2015 – Neun- bis 14-jährige Kinder bekommen in Deutschland durchschnittlich 20,40 Euro Taschengeld im Monat. Die Hälfte der vom LBS-Kinderbarometer repräsentativ befragten Kinder gab an, sich außerdem noch etwas dazuzuverdienen. Dieser Anteil ist allerdings in den letzten vier Jahren um 11 Prozent gesunken. „Wir beobachten, dass vor allem jüngere Kinder der Klassenstufen vier bis sechs ihr Taschengeld gerne aufstocken“, sagt LBS-Sprecher Dr. Christian Schröder.
Erwartungsgemäß steigen die „Einkünfte“ mit dem Alter. Viertklässler erhalten demnach im Schnitt 14,13 Euro Taschengeld, Fünftklässler 18,59 Euro, Sechstklässler 22,24 Euro und Siebtklässler 26,16 Euro. „Dies entspricht durchschnittlich 20,40 Euro im Monat und damit fast drei Euro/15 Prozent mehr als vor fünf Jahren“, so Schröder. Seinerzeit hatten sich gut 60 Prozent der Kinder zumindest „ab und zu“ etwas dazuverdient, jetzt sind es noch 50 Prozent.Beliebte Nebenjobs der Kinder sind nach Erkenntnissen der Vorjahre vor allem Tätigkeiten im Haushalt, Rasenmähen, Blumengießen, Autowaschen oder Babysitten. Aushilfsjobs außerhalb des Familien- und Verwandtenkreises sind oft Zeitungen austragen oder Prospekte verteilen. Auch Belohnungen für gute Noten führen die Kinder als Hinzuverdienst an.Aktuell wurden die Kinder auch nach der Motivation für den Nebenjob gefragt. Zwei Drittel wollen sich davon etwas leisten, die Hälfte hat einfach Spaß an der Arbeit und knapp 30 Prozent freuen sich über das Lob von den Eltern. Für rund 20 Prozent liegt der Anreiz darin, etwas dabei zu lernen und 13 Prozent fühlen sich durch den Zuverdienst erwachsener. Drei Prozent brauchen das Geld, um Schulden abzutragen.Immerhin neun Prozent der hinzuverdienenden Kinder bekommen von ihren Eltern gar kein Taschengeld. Am häufigsten ist das in Thüringen (19 %), Schleswig-Holstein (15 %), Sachsen-Anhalt (11 %) und Bayern (11 %) der Fall. Brandenburg (7 %), Berlin (5 %) und Hamburg (0 %) liegen am Ende der Skala, die übrigen Länder bei 8 bis 10 Prozent im Mittelfeld.

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