Vertonte Pressemitteilung
Podcast: Schule ist für Kinder der Stressfaktor Nr. 1
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Info: 33 % der Kinder sind in der Schule manchmal gestresst, 23 % oft, 10 % sehr oft. Das sind die Ergebnisse des LBS-Kinderbarometers zum Thema Stress. 11.000 Kinder haben die Forscher dazu befragt. Ein weiteres Ergebnis der Untersuchung: Je älter, desto intensiver erleben die Kinder den Stress. Vor allem fehlt ihnen die Ruhe in der Schule, sei es zum Ausruhen oder Lernen.

Original Pressemitteilung:

  • LBS-Kinderbarometer: Ein Drittel unserer Kinder fühlt sich regelmäßig von der Schule gestresst
  • Kinder vermissen Freiraum für Freundschaften, zum Ausruhen, Reden und Spielen
Berlin, 28.1.2015 – Die Halbjahreszeugnisse stehen an – in vielen Familien eine Zeit hoher Anspannung: „Ein Drittel der Kinder fühlt sich regelmäßig von der Schule gestresst“, berichtet LBS-Sprecher Dr. Christian Schröder aus den Ergebnissen des LBS-Kinderbarometers Deutschland. Befragt wurden 11.000 Kinder im Alter von 9 bis 14 Jahren. Damit ist die Schule mit Abstand der größte Stressfaktor, denn häufigen Druck von Eltern und Freunden empfinden nur 15 bzw. 6 Prozent der Kinder.Insgesamt fanden die Forscher heraus, dass Kinder einem relativ hohen Stressniveau ausgesetzt sind. In der Schule und im Umgang mit den Eltern nimmt die Anspannung mit fortschreitendem Alter weiter zu. Und das bleibt nicht ohne Folgen, wie die Befragung zeigt: Je höher der Stress, desto unwohler fühlen sich die Kinder.Welche Ursachen tragen zum Stressempfinden bei? Jedes zweite Kind findet in der Schule zu wenig Zeit, um mit Freunden zu reden. Auch diese Wahrnehmung steigert sich mit zunehmendem Alter. Mehr als die Hälfte der Kinder meint, die Schule biete ihnen zu wenig Phasen zum Ausruhen. Zu wenig Gelegenheit zum Spielen beklagen 46 Prozent der Kinder, ein knappes Drittel braucht mehr Zeit, um alleine zu lernen. Die Forscher warnen auch hier: Der gefühlte Zeitmangel nimmt mit dem Alter der Kinder weiter zu.Jedes fünfte Kind hat auch außerhalb der Schule zu wenig Zeit, um einfach mal ungestört machen zu können, was es will. Nur jedes zehnte Kind hat dazu sehr oft Gelegenheit. Schröder: „Private Ich-Zeit ist für Kinder enorm wichtig. Zu wenig Zeit für sich zu haben, bedeutet mehr Stress, Streit in den Familien und führt letztlich dazu, dass sich die Kinder weniger wohl fühlen.“

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