Vertonte Pressemitteilung
Podcast: Vielen Kindern fehlt die Rückzugsmöglichkeit
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Info: Berlin, 19. Februar 2013 (LBS) – In Deutschland haben 88 Prozent der 9- bis 14-jährigen Kinder ein eigenes Zimmer. Am meisten sind es im Saarland (95 %) und Mecklenburg-Vorpommern (94 %), Schlusslicht ist Berlin mit 81 Prozent. Paradiesische Zustände also? Das LBS-Kinderbarometer hat genauer nachgefragt.

Original Pressemitteilung:
Berlin, 19. Februar 2013 (LBS) – In Deutschland haben 88 Prozent der 9- bis 14-jährigen Kinder ein eigenes Zimmer. Am meisten sind es im Saarland (95 %) und Mecklenburg-Vorpommern (94 %), Schlusslicht ist Berlin mit 81 Prozent. Paradiesische Zustände also? Das LBS-Kinderbarometer hat genauer nachgefragt.

Mehr als jedes fünfte der über 10.000 befragten Kinder vermisst demnach einen Ort in der Wohnung, an den es sich ungestört zurückziehen kann. „Zudem sind spontane Treffen mit anderen Kindern für jedes dritte Kind kaum möglich“, stellt Dr. Christian Schröder, Sprecher des LBS-Kinderbarometers, fest. Bei der Wahl der Spiele fühlen sich sogar mehr als die Hälfte aller Kinder eingeschränkt: Denn längst nicht jede Wiese ist für das Fußballspiel freigegeben.

Fast ein Drittel der Kinder würde sich gern häufiger in der Natur aufhalten. Dass die Eltern es mit der frischen Luft übertreiben, sagen allerdings sieben Prozent de Befragten.

Über das LBS-Kinderbarometer
Gefördert von der LBS Initiative Junge Familie und durchgeführt vom PROKIDS Institut Herten liefert das LBS-Kinderbarometer seit 1997 Ergebnisse zum Wohlbefinden der Kinder in Nordrhein-Westfalen. 2007 wurde es erstmals auf das gesamte Bundesgebiet ausgeweitet und liegt in dieser Form 2011 im dritten Durchgang vor. Schirmherrin dieses dritten Durchgangs ist die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dr. Kristina Schröder. Das LBS-Kinderbarometer folgt Artikel 12 der UN-Kinderrechtskonvention und berücksichtigt gezielt den Kinderwillen, um diejenigen zu Wort kommen zu lassen, die an gewöhnlichen Partizipationsmöglichkeiten nicht teilnehmen können. Damit liegt der Fokus der Untersuchung auf dem aktuellen Wohlbefinden der Kinder und nicht auf dem zukünftigen Wohlbefinden als Erwachsene. Befragt werden rund 10.000 Kinder zwischen 9 und 14 Jahren aus dem gesamten Bundesgebiet. Die Verteilung zwischen den Bundesländern sowie zwischen Jungen und Mädchen folgt den demografischen Statistiken des Bundes.

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